Diskriminierung qua Gesetz

Die frauenpolitische AfD-Fraktionssprecherin Carola Wolle MdL hat die Einigung der Unterhändler der EU-Länder und des EU-Parlaments auf verbindliche Geschlechterquoten für Leitungspositionen börsennotierter Unternehmen in der EU kritisiert.
„Einerlei welches der beiden Modelle ein Land wählen kann – falsch, weil schädlich sind sie beide. Man muss um das kämpfen, was man will. Und wer so nicht in eine Führungsposition gelangt, hat sie auch nicht verdient. Wer dagegen meint, durch gesetzliche Quoten Karriere zu machen, ja Unternehmen anzuweisen, wer der bessere Chef zu sein hat, begibt sich auf einen gefährlichen Irrweg, der einerseits zu Gleichmacherei und Niveauverlust, andererseits zur Diskriminierung männlicher Stellenbewerber führt.“

Wolle verweist darauf, dass sich die AfD zum Grundsatz der Gleichberechtigung von Mann und Frau bekennt, wie er im deutschen Grundgesetz festgeschrieben ist. „Ich bin eine Frau und dankbar, dass das Haus, in dem ich wohne, nahezu ausschließlich von Männern gebaut wurde und dass es Männer sind, die unsere Straßen sauber halten und den Müll entleeren. Was hat aber eine verbindliche Geschlechterquote mit Gleichberechtigung zu tun? Richtig, rein gar nichts. Auch in den Aufsichtsräten und Vorständen müssen diejenigen Menschen sitzen, die dafür qua ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten qualifiziert sind – und nicht wegen ihrer Geschlechtszugehörigkeit.“

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