Hohe Haftstrafen gegen Stuttgarter „Antifa“-Schläger

 

Am Samstag, 16. Mai 2020, überfiel ein linksradikales Antifa-Terror-Kommando drei Betriebsratsmitglieder der freien Gewerkschaft „Zentrum Automobil“  in der Nähe des Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart.

Sie hatten auf weitere Bekannte gewartet, um an der Mahnwache für das Grundgesetz teilzunehmen, als plötzlich eine rund 50köpfige Gruppe linksterroristischer Gewalttäter auf die Wartenden losstürmte und sie attackierte.
Obwohl sich die Angegriffenen zur Wehr setzten, wurden sie von den Linksextremisten erst mit Reizgas attackiert und anschließend verprügelt. Einem auf dem Boden liegenden, bewusstlosen Opfer wurde eine Gaspistole an den Kopf gehalten und abgedrückt.

Die schwerverletzten Opfer mußten lange im Krankenhaus behandelt werden.
Eines der Opfer, Andreas Ziegler, befand sich nach einer sechsstündigen Notoperation aufgrund eines Schädelbruchs im künstlichen Koma.
Ein Opfer ist seitdem auf einem Auge fast blind.

Jetzt sind zwei „junge Leute aus der linken Szene“ – wie es verharmlosend in den Medien dargestellt wird –  zu langen Haftstrafen verurteilt worden.
Der Richter Johannes Steinbach meinte zu dem brutalen Überfall, man habe es mit einem „sehr traurigen Fall“ zu tun undsprach von „ideologischer Verblendung“ der Täter „Jo“ und „Dy“.
Der 26-Jährige Angeklagte wurde zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis und sein 21-Jähriger Kompagnon wurde zu viereinhalb Jahren verurteilt.

Die Verteidigung hatte eine unsachgemäße Spurensicherung kritisiert und deshalb Freispruch gefordert.
Die Staatsanwaltschaft war in ihrer Anklage von versuchtem Totschlag ausgegangen und hatte eine um 6 Monate höhere Strafe beantragt.
Weil sich das aber nicht beweisen ließ, verurteilte das Landgericht das Verbrecherduo wegen gefährlicher Körperverletzung, schwerer Körperverletzung und Landfriedensbruchs in einem besonders schweren Fall.
Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

Vor dem Gerichtsgebäude hatte sich wie schon an früheren Verhandlungstagen eine Solidaritätskundgebung versammelt, die das Urteil mit lautstarkem Protest quittierte.
Für den 23. Oktober 2021 ruft die Solidaritätskampagne „Antifaschismus ist notwendig“ zu einer Demonstration unter dem Motto „Freiheit für alle Antifas!“ auf.
Die linksextreme Rote Hilfe e.V. sieht darin den „Versuch, die antifaschistische Bewegung einzuschüchtern und Aktivist:innen von ihrem Engagement gegen Nazis abzuhalten“.
Die „taz“ berichtet: „Unbeteiligte Zeugen zeigen sich vor Gericht schockiert von der Brutalität des Angriffs. Die Täter hätten sie zu beschwichtigen versucht: „Beruhigt Euch, das waren doch nur Nazis“.“

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