Nach 7 Wochen: Razzia gegen linksautonome Szene

Sieben Wochen nach dem Antifa–Mordanschlag auf einen Freien Gewerkschafter gab es heute einen Großeinsatz der Polizei: Festnahme

Polizeibeamte haben heute Morgen die Wohnungen von neun Tatverdächtigen in Stuttgart, Ludwigsburg, Remseck, Fellbach, Waiblingen, Tübingen und Karlsruhe durchsucht und einen 21-jährigen Tatverdächtigen festgenommen.

Die Durchsuchungen stehen u.a. im Zusammenhang mit einem Vorfall am Rande einer Demonstration auf dem Wasengelände in Stuttgart-Bad Cannstatt am 16.05.2020. Hierbei wurden drei Teilnehmer der Versammlung in der Mercedesstraße angegriffen und unter anderem ein 54-Jähriger lebensgefährlich verletzt.

Umfangreiche Ermittlungen der „EG Arena“ führten auf die Spur der Tatverdächtigen. Die Ermittler beschlagnahmten umfangreiches Beweismaterial, das nun ausgewertet werden muss.

Der 21-jährige Deutsche, gegen den bereits ein Haftbefehl wegen versuchtem Totschlag bestand, wird im Laufe des Donnerstags einem Haftrichter vorgeführt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Der Daimler-Betriebsrat Andreas Ziegler wurde am 16. Mai am Rande einer Corona-Demonstration in Stuttgart schwer verletzt und liegt seitdem im Koma.
Bisher fehlte von den Angreifern laut Polizeiangaben jede Spur.
Jetzt  fanden Durchsuchungen in Stuttgart, Tübingen, Ludwigsburg, Remseck, Fellbach, Waiblingen und Karlsruhe statt, die im Zusammenhang mit dem Angriff auf Teilnehmer der damaligen Demonstration in Stuttgart stehen und man die Täter in der linksautonomen Szene vermutet. Man habe heute morgen neun Gebäude durchsucht, verlautbart die Polizei.

Statt Betroffenheitsritual gab es das große Schweigen des Medienkartells
Am Samstag, 16. Mai 2020, überfiel ein „vermutlich linksradikales Antifa-Terror-Kommando“ drei Mitglieder der freien Gewerkschaft „Zentrum automobil“ in der Nähe des Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart (Wir berichteten). Sie hatten auf weitere Bekannte gewartet, um an der Mahnwache für das Grundgesetz teilzunehmen, als plötzlich eine rund 50köpfige Gruppe „wahrscheinlich linksterroristische Gewalttäter“ auf die Wartenden losstürmte und sie attackierte.

Einem Bericht zufolge sollen im Umfeld des Treffpunkts bekannte Antifa-Späher gesehen worden sein: „Die Täter sollen aus dem Umfeld der Systemgewerkschaft IG Metall und des DGB kommen. Obwohl sich die Angegriffenen zur Wehr setzten, wurden sie von den Linksextremisten erst mit Reizgas attackiert und anschließend verprügelt. Einem auf dem Boden liegenden, bewusstlosen Opfer wurde eine Gaspistole an den Kopf gehalten und abgedrückt.“

Die schwerverletzten Opfer mußten lange im Krankenhaus behandelt werden. Eines der Opfer, Andreas Ziegler, befindet sich nach einer sechsstündigen Notoperation aufgrund eines Schädelbruchs im künstlichen Koma.

Aktivisten der „Identitären Bewegung“ hatten darauf das Stuttgarter Gewerkschaftshaus besetzt. Sie ließen Kunstblut an der Fassade herunterlaufen und hissten ein Banner mit der Aufschrift: „DGB hat mitgeschossen!“

Auf einem Flugblatt wurde kritisiert, dass die im DGB organisierten Gewerkschaften offenbar keine Kontaktscheu zu linkskriminellen Gruppierungen haben: „Die etablierten Gewerkschaften haben ein Klima der Ausgrenzung geschaffen, aus welchem die roten Gewalttäter die Rechtfertigung für ihre Taten ziehen. Wir sagen: Es reicht. Andreas Ziegler kämpft um sein Leben, wir konfrontieren die geistigen Brandstifter. Ihre Handlanger haben sein Blut vergossen – wir tragen es vor ihre Haustür!“

Nach dem schweren Antifa–Angriff auf Andreas Ziegler äußerte sich deren Vorstand nun in einem ausführlichen Videostatement zu den Vorfällen.

Andreas Ziegler war am 16. Mai 2020 auf dem Weg zur Grundrechte–Demo in Stuttgart, als er und zwei weitere Kollegen von 50 Linksextremisten überfallen wurden. Wie Augenzeugen berichteten, wurde dem blutend auf der Straße liegenden Andreas eine Gaspistole an den Kopf gehalten, dann haben die Linken abgedrückt. Seit dem Übergriff liegt Andreas nun im Koma und schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

  • Spendenkonto: IBAN: DE10 7603 0080 0950 1251 07
    Empfänger: Andreas Brandmeier
    BIC: CSDBDE71XXX
    Verwendungszweck: Solidarität mit Andy Ziegler
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