Linker Spaß an Gewalt

Mit Dartpfeilen auf Bilder von AfD-Politikern werfen

Dosenwerfen auf AfD'ler; Foto: © jouwatch Collage

Dosenwerfen auf AfD’ler; Foto: © jouwatch Collage

Waiblingen – Die linke Menschenverachtung, die unsere Gesellschaft immer mehr spaltet und gezielt in einen Bürgerkrieg treibt, hat eine neue Dimension erreicht. Mit der perfiden Aufforderung, mit Dartpfeilen und anderen Geschossen auf Abbilder von AfD-Politikern zu werfen, soll scheinbar straffrei zur Menschenjagd aufgerufen werden. So geschehen am 8. Februar im Rahmen der Eröffnung des „Roten Büros Waiblingen“ im IG Metall-Haus in der Fronackerstraße 60.

„Ein Dosen- und Dartwerfen gegen rechts vom Offenen Antifaschistischen Treffen Rems-Murr mit Stellwänden über bundesweit und lokal bekannte faschistische „Größen“ sowie ein Tischkicker sorgten für Geselligkeit.“ heißt es zynisch über den „Gelungenen Eröffnungsabend“ auf der linksradikalen Homepage des Roten Büros Waiblingen. In einer Pressemitteilung hat der AfD-Kreisverband Rems-Murr inzwischen auf die seit der Nazizeit nicht mehr dagewesene Menschenverachtung reagiert und schreibt:

„Das künftig vom Kreisverband der Linken, deren Jugendorganisation „Solid“, dem sogenannten „Offenen Antifaschistischen Treffen Rems-Murr“ (OATRM) und der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ (VVN-BdA) genutzte Zentrum wurde am 8. Februar eröffnet. Im Rahmen der Eröffnung gab es, wie auf der Internetseite des Zentrums nachzulesen ist und ebenfalls von dem linken Blog „Beobachter News“ berichtet wird, auch ein „Dosen- und Dartwerfen gegen rechts“. Dabei wurden auch Fotos des Vorsitzenden der AfD Rems-Murr und Landtagskandidaten im Wahlkreis Backnang, Daniel Lindenschmid, der Kreisräte Max-Eric Thiel und Michael Malcher sowie des Backnanger Gemeinderats Steffen Degler verwendet, die auf diese Weise „abgeschossen“ werden konnten.

„Die linksextreme Szene im Rems-Murr-Kreis demonstriert mit diesem Vorfall einmal mehr ihre Gewaltbereitschaft“, erklärt dazu der Kreisvorsitzende Daniel Lindenschmid. „Bereits im Kommunalwahlkampf 2019 hat die sogenannte Antifa gezeigt, dass sie weder vor Sachbeschädigung noch vor körperlichen Angriffen auf AfD-Kandidaten und -Wahlkämpfer zurückschreckt. Indem sie nun Porträtfotos von Menschen sinnbildlich unter Beschuss nimmt, trägt sie erneut ihre Verachtung für die Demokratie offen zur Schau.“ Das Geschehen in Waiblingen zeige einmal mehr, wie notwendig es sei, den Fokus der Öffentlichkeit auf die Bekämpfung aller Arten des Extremismus auszuweiten. „Dass ein entsprechender Vorstoß unserer Kreistagsfraktion auch bei CDU und FDP auf taube Ohren gestoßen ist, zeigt uns, dass sich konservative und liberale Wähler hier nur noch auf die AfD verlassen können“, so Lindenschmid abschließend.“

Es darf mit Spannung erwartet werden, welche Kreise dieser Fall zieht, ob er angesichts der Hasskampagnen gegen die AfD in der Öffentlichkeit und in den Medien überhaupt zur Kenntnis genommen wird. Schnell beantworten ließe sich die Frage, was wohl passieren würde, wenn umgekehrt bei einer AfD-Party solche Entgleisungen stattgefunden hätte.

Strafanzeigen wegen Mordaufrufe, Gewalt, Beleidigung, Volksverhetzung, Hass und Rassismus würden im Minutentakt bei den staatlichen Denunziationsplattformen eingehen. Sondersendungen bei den gleichgeschalteten Staatssendern wären garantiert. (KL)

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