Regionalbahn streift Stahlrohr – Schnellbremsung eingeleitet

Ulm (ots) – Der 38-jährige Fahrer eines mit Stahlrohren beladenen Radladers hat am Sonntagnachmittag (25.03.2018) gegen 15:15 Uhr im Rahmen von Bauarbeiten im Ulmer Hauptbahnhof für eine Schnellbremsung einer Regionalbahn gesorgt. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr der bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige auf dem Bahnsteig 1 zu nah an den Gleisbereich, sodass ein 3m x 8cm großes und 75 kg schweres Stahlrohr über die Bahnsteigkante ragte.

Die aus Richtung Stuttgart kommende Regionalbahn streifte hierdurch das Rohr bei Einfahrt in den Bahnhof Ulm mit einer Geschwindigkeit von etwa 35 km/h. In der Folge fiel der Gegenstand auf den Bahnsteig und beschädigte den Koffer eines wartenden Reisenden leicht. Personen verletzten sich nach jetzigen Erkenntnissen nicht. Nach bisherigem Kenntnisstand entstand an der Lok ein Schaden in Höhe von rund 500,-EUR. Durch den Vorfall kam es zu bahnbetrieblichen Beeinträchtigungen. Die Ermittlungen des Bundespolizeireviers Ulm wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr dauern derzeit noch an.

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