Lange Gesichter bei der Großen Koalition

Bundestag mit 709 Sitzen – AfD mit Paukenschlag im Bundestag

  • CDU/CSU: 33,0% (-7,2%) – Sitze: 200 (-65)
  • SPD: 20,5% (-5,2%) – Sitze: 163 (-40)
  • AfD: 12,6% (+7,9%) – Sitze: 94 (+94)
  • FDP: 10,7% (+6,0%) – Sitze: 80 (+80)
  • Linke: 9,2% (+0,6%) – Sitze: 69 (+5)
  • Grüne: 8,9% (+0,5%) – Sitze: 67 (+4)
  • Andere: 5,0%

Es war nicht anders zu erwarten: Die bis zur Hetze aufgeblähte Medienschelte einzelner politischer Meinungsmacher des bundesdeutschen Medienkartells gegen die AfD hat nichts genützt.
Im Gegenteil: Der von diesen zumeist linken Ideologen für dumm verkaugte Wähler hat ihnen erst recht eine Quittung verpaßt.
Hingegen fruchtete die zumeist mehr oder weniger auf Weisung der ’neoliberalen‘ Herausgeber versteckte positive Aufwertung der Partei eines recht großmaulig auftretenden Alleindarstellers namens Christian Lindner vor allem bei den bisherigen CDU-Wählern, die noch vor 4 Jahren von dieser selbsternannten „Partei der Besserverdiener“ FDP die Nase voll hatten und sie aus dem Bundestag jagten.
Sie verpaßte allerdings das hochtrabende Ziel, stärkste der kleineren Partein zu werden und mußte sich hinter der AfD mit Platz 4 zufrieden geben.
Jetzt holten nicht zuletzt 1,3 Millionen ehemalige CDU-Wähler, die ganz offensichtlich vor allem mit dem nur dem Großkapital nützenden Flüchtlingskurs der „Mutti“ nicht einverstanden waren, das aus ihrer Sicht „kleinere*Übel“ in den Bundestag zurück.
Die AfD erhielt von der CDU hingegen „nur“ eine Million Zulauf an Wählern.
Die CDU fuhr mit ihrer „Muttivierung“ damit das schlechteste Ergebnis seit 1949 ein.
Zweitgrößter Verlierer nach der CDU/CSU ist die SPD.
Ihr Kanzlerkandidat schaffte es ebenfalls, seiner Partei die mieseste Bilanz aller Zeiten bei einer Bundestagswahl vorzulegen.
Damit erhielt die Große Koalition die von den Wählern die Quittung für ihre an weiten Teilen des Volkes vorbei geführten Politik.
Mit blauen Augen kamen dagegen die Grünen und Linken davon.
Sie verzeichneten sogar Zuwächse, landeten aber hinter Afd und FDP auf den letzen Plätzen.
Diese nahmen im Bundestag aber durch viele Ausgleichsmandate erheblich zu, so daß dieser mit jetzt 709 Sitzen aufgebläht und damit auch teurer wie nie zuvor geworden ist.

Auch in Baden-Württemberg sieht es für das Establishment nicht beswserr aus.
Hier erhielten:

  • CDU/CSU: 34,4% (-11,3%)
  • SPD: 16,4% (-4,2%)
  • AfD: 12,2% (+6,9%)
  • FDP: 12,7% (+6,5%) )
  • Linke: 6,4% (+1,5%)
  • Grüne: 13,5% (+4,2%)
  • Andere: 5,0%
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