Wahlkampfteam zweimal hintereinander angegriffen

Wegen Attacken: AfD muss Wahlkampf in Stuttgart einstellen

In zwei Nächten hintereinander wurde ein AfD-Wahlkampfteam während des Plakatierens in Stuttgart von Vermummten angegriffen. Nun stellt man den Wahlkampf ein.

Bereits am Dienstag Abend erfolgte der erste Angriff. Vier Männer des Wahlkampfteams von Spitzenkandidat Dirk Spaniel waren unterwegs, um Wahlplakate anzubringen. Am Erwin-Schöttle-Platz stürmten plötzlich mehrere vermummte Männer auf sie zu und attackierten sie hinterrücks. Beim Eintreffen der Polizei waren die Täter bereits geflohen, dennoch konnte später eine Personengruppe festgestellt werden. Polizei-Sprecher Jens Lauer gibt gegenüber der „Jungen Freiheit“ an:

Die mutmaßlichen Täter stammen aus dem Linken Spektrum. Weil die Tat politisch motiviert war, ermittelt der Staatsschutz wegen Körperverletzung und Beleidigung. Es steht hier natürlich auch eine gefährliche Körperverletzung im Raum, weil es mehrere Täter waren. Das werden allerdings erst die weiteren Ermittlungen ergeben.

Zweiter Angriff erfolgte

Am nächsten Abend war nun Spitzenkandidat Spaniel selbst mit weiteren acht Männern im Stadtteil Heslach unterwegs, wie die „Junge Freiheit“ berichtet. Doch gegen 21.30 sammelte sich bereits wieder eine vermummte Gruppe von etwa 20 Mann, von denen dann 8 zum Angriff übergingen. Ein Opfer schildert den Vorgang folgendermaßen:

Ich sah wie einer von denen mit Anlauf einem Parteifreund gegen den Oberkörper sprang, der ging zu Boden, hat sich zum Glück nur die Fingersehne angerissen. Ich wurde auch geschlagen, habe mich aber mit einem kräftigen Tritt gegen das Schienbein des Linken gewehrt.

Die alarmierte Polizei konnte das AfD-Wahlkampfteam nur noch zu ihren Autos eskortieren.
Wahlkampf eingestellt

Aufgrund dieses Bedrohungsszenarios gab Spitzenkandidat Dirk Spaniel nun bekannt, den Wahlkampf im Stadtteil Heslach einzustellen:

Wir stellen fest, daß die Stadt Stuttgart nicht in der Lage ist den Wahlkampf der AfD sicherzustellen. Das ist für die Plakatierer zu gefährlich. Wir von der AfD werden deshalb unsere Aktionen in Stuttgart Heslach nicht weiterdurchführen. Wir wissen, daß es genau das ist, was die Linksextremen erreichen wollten.

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