Baum stürzt auf Zeltlager – ein Jugendlicher getötet

Baum stürzt nach Blitzeinschlag in ein Kinder-Jugendzeltlager – Ein Toter und mehrere Verletzte

Am 02.08.2017, gg. 02.00 Uhr, stürzten im Landkreis Waldshut-Tiengen im Bereich Rickenbach im Sennhofweg in der Nähe des dortigen Wanderparkplatzes zwei große Bäume um, einer hiervon in ein dort aufgebautes Gemeinschaftszelt eines Zeltlagers. In diesem Zeltlager befanden sich über 20 Kinder/Jugendliche und Betreuer.

Ein Jugendlicher ist verstorben, drei weitere Personen wurden verletzt und in Krankenhäuser verbracht, eine davon mit einem Hubschrauber.

Die übrigen Personen, die sich im Zeltlager aufgehalten haben, befinden sich zwischenzeitlich an einem sicheren Ort und werden dort betreut.

Die umgestürzten Bäume waren ca. 30 und ca. 40 Meter groß, wobei der 30 Meter große Baum auf das Zelt stürzte.

Im Bereich Rickenbach befanden sich nach derzeitiger Erkenntnislage zur Unglückszeit 17 Kinder/Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren und vier Betreuer aus dem Raum Stuttgart, ein Teil davon befand sich im Zelt und der andere Teil in einer nahe gelegenen Schutzhütte.

Verstorben ist ein 15 Jahre alter Jugendlicher, verletzt wurden ein 13-jähriger Junge und zwei 14-jährige männliche Jugendliche. Einer der beiden 14-Jährigen ist schwer verletzt und wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik verbracht.

Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei waren und sind im Einsatz.

Die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen hat unterdessen das Kriminalkommissariat Waldshut-Tiengen mit den Ermittlungen betraut. Derzeit geht es darum, den Geschehensablauf möglichst genau zu rekonstruieren. Hierzu wurden kriminaltechnische Maßnahmen durchgeführt und es werden Teilnehmer und Betreuer zum Hergang befragt.

Es ist zu klären, ob ein mögliches Fremdverschulden vorliegt, weil an der Örtlichkeit am Waldrand bei den bestehenden Witterungsverhältnissen gezeltet wurde.

Die Kinder und Jugendliche, die sich am Unglücksort befanden, waren zwischen 13 und 16 Jahre alt. Diese waren Teilnehmer eines großen Zeltlagers in der Nähe des Unglückortes und hatten sich getrennt, um eine Wanderung in den Schwarzwald zu machen.

Bislang gehen die Ermittler davon aus, dass der Sturm ursächlich für das Umstürzen der Bäume war.

Alle Jugendlichen, mit Ausnahme des 14-jährigen, der mit dem Hubschrauber in eine Klinik verbracht wurden, sind zwischenzeitlich wieder zu Hause. Ein Betreuer befindet sich ebenfalls noch in ärztlicher Behandlung.

Zur Klärung der genauen Todesursache wurde beim Verstorbenen eine Obduktion veranlasst.

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