59. Schülerwettbewerb des Landtags: Förderpreise verliehen

Stuttgart. Manuel Schäfer aus dem SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd sowie das Trio Teresa Angstenberger, Laura Mack und Matteo Krauter aus dem Sankt Jakobus Gymnasium Abtsgmünd sind am heutigen Dienstagvormittag, 9. Mai 2017, in Stuttgart von Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) mit dem Förderpreis, der höchsten Preiskategorie des 59. Schülerwettbewerbs des Landtags, ausgezeichnet worden. „Wir zeichnen Jugendliche aus, die kreative Wege gefunden haben, ihre Botschaften zu vermitteln“, freute sich Aras. „Ich bin dankbar und froh über dieses Engagement. Das brauchen wir in unserer Gesellschaft und in der Politik.“ Mit dem Schülerwettbewerb sei es wieder bestens gelungen, junge Menschen für aktuelle Themen zu sensibilisieren.

Über 3.500 Schülerinnen und Schüler aus 194 Schulen hätten sich mit über 1.308 Arbeiten am Wettbewerb beteiligt, nahezu jeder zweite Teilnehmer erhalte einen Preis. Das sei nicht zuletzt auch ein Verdienst der Schulen: „Ihre motivierte Arbeit lohnt sich“, zollte die Landtagspräsidentin den Lehrerinnen und Lehrern Lob und Anerkennung. Aras dankte aber auch den Eltern: „Sie können auf Ihre Kinder sehr stolz sein.“

Manuel Schäfer wählte die Plakatform, um für friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Nationen zu werben. Seine ausgezeichnete Arbeit spielt mit der Doppeldeutigkeit des Begriffs „Wellenlänge“ und bringt so die Bedeutung von Pluralität in der Gesellschaft auf den Punkt. Unterschiedliche Wellenlängen werden in der Summe zu weißem Licht und erhellen die Dunkelheit. „Verschiedene Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund bringen zusammen Vielfalt und Licht in unsere Gesellschaft“, erläuterte Muhterem Aras. Manuel Schäfers Plakat zeichne sich durch eine reife, künstlerische und grafische Qualität aus.

Matteo Krauter, Teresa Angstenberger und Laura Mack haben einen Filmclip zur Frage „Politik, was geht das uns an? Warum junge Menschen wählen sollten“ eingereicht. Ein kritischer Blick auf die Abstimmungen zum Brexit habe sie für die Frage sensibilisiert, so die Landtagspräsidentin. Wer selbst wählen dürfe, habe die Chance, die Zukunft seines Landes mitzubestimmen. „Jede Stimme kann etwas bewegen“, gab Aras das Fazit des Trios wieder. „Euer Appell wird in dem kurzen Filmclip sichtbar und spürbar“, lobte die Präsidentin.

Die Förderpreisträgerinnen und –preisträger dürfen sich über ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro für den Einzelbeitrag und jeweils 1.000 Euro für den Teambeitrag freuen. Im Anschluss an die Preisverleihung gab es ein Treffen mit dem Minister der Justiz und für Europa, Guido Wolf MdL. Am Nachmittag standen Museumsbesuche auf dem Programm. Den Abschluss am Abend bildete ein Besuch im Renitenztheater.

Auch über den Tag hinaus macht die Landeszentrale für politische Bildung den Preisträgern weitere Bildungsangebote, die neue Einsichten fördern und Kontakte eröffnen sollen. „Nutzt das Seminar- und Vortragsangebot rege“, gab die Landtagspräsidentin den Förderpreisträgern mit auf den Weg.

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