Die neuen Parias

BW-gsAfD-Abgeordnete in Baden-Württemberg auf den Spuren der Republikaner

Der AfD droht in Baden-Württemberg dasselbe Schicksal, das auch die Republikaner nach ihrem Einzug in den Landtag im Jahr 1992 erleben mußten.
Die sonst dort bei jeder Gelegenheit Demokratie und Toleranz predigenden Vertreter selbsternannten Gutmenschentums im Parlament begrenzen solche Tugenden  jedoch nur im Rahmen ihrer eigenen Vorstellungswelt.
Zum Beispiel gehört der Abgeordnete Wolfgang Drexler  zum Landtags-Urgestein der SPD und ist für sein wichtigtuerisches und selbstherrliches Auftreten durchaus schon aus diesen Republikaner-Zeiten bekannt.
Noch nicht gewußt hat dies die von den Wählern neu gekürte AfD-Abgordnete Dr. Christina Baum. Sie kannte diesen Herrn noch nicht, wie es in einem Video zu erkennen ist.
Freundlich wollte sie den vermeintlich als Mitarbeiter des SWR eingeschätzten SPD-Mann begrüßen – doch der verweigerte ihr nicht nur den Handschlag, sondern belehrte sie auch noch im Duz-Jargon darüber, daß man nicht allen die Hand geben muß, politisch korrekte Belehrung inbegriffen.
Der wohl als ein Verhalten ganz im Sinne der Qualitätsmedien bekannt gemachte Vorgang hatte jedoch angeblich Folgen für den Kavalier der besonderen Art. Er soll deshalb eine Morddrohung erhalten haben. Natürlich mit Bezug zur AfD, damit die erwartete Empörung auch Wirkung zeigt. Schließlich muß nach bewährtem Republikaner-Muster alles auf die Goldwaage gelegt werden, was dieser den größtmöglichen Schaden bescheren kann.
Es wird wohl nicht allzu lange dauern, bis sich auch der Verfassungsschutz um die AfD kümmern wird – auch die Republikaner hatten als Ableger der CSU lange Zeit offiziell „keine verfassungsfeindliche Ziele„. Als nach dem Einzug in den baden-württembergischen Landtag die Partei zur Gefahr für die etablierten Parteien wurden, änderte sich diese Ansicht dort recht schnell.
Noch ein paar „Aufreger“, die als Beweis für „staatsgefährdende“ Ziele aufgebauscht und ausgelegt, notfalls auch einfach unterstellt werden können, und die Falle wird zuschnappen.
Die Republikaner scheiterten seinerzeit aber nicht an solchen Winkelzügen der innenministeriell angeordneten Maßnahmen, sondern an der offenbar gewollten „Unfähigkeit“ ihrer gewiß nicht unintelligenten Spitzenfunktionären. Bekanntlich darf es „rechts der CSU“ keine demokratisch legitimierte Partei geben…

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