Start der landesweiten Ernährungstage

Die landesweiten Ernährungstage in Kantinen und Mensen bringen spannende Aktionen zum neuen Schwerpunktthema „Essen zwischen Hektik und Genuss“. „Genussvolles Essen kann auch im Alltagsstress gelingen“, so Verbraucherminister Alexander Bonde.

„Die Vielfalt an unterschiedlichen Lebensmodellen und sich weiter ändernden Arbeits- und Lebensbedingungen hat enorme Auswirkungen auf unsere Essgewohnheiten. Besonders Berufstätige stehen jeden Tag vor der Herausforderung, trotz Berufs- und Alltagsstress gut und bewusst zu essen. Deswegen ist es uns wichtig, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man trotz Alltagsstress genussvoll essen kann“, sagte Verbraucherminister Alexander Bonde bei der zentralen Eröffnungsveranstaltung der landesweiten Ernährungstage 2016 in Kirchheim/Teck (Landkreis Esslingen).

Die diesjährigen Ernährungstage geben den Startschuss für das neue Schwerpunktthema des Landes „Essen zwischen Hektik und Genuss“. Gleichzeitig ist die Verknüpfung von Ernährungsbildung und Außer-Haus-Verpflegung Ziel der landesweiten Ernährungstage, die in diesem Jahr vom 25. bis 30. Januar 2016 in Landratsämtern, Schulmensen, Betriebskantinen und Ernährungszentren in ganz Baden-Württemberg stattfinden. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg ermutigt Verbraucherinnen und Verbraucher zu einer guten und ausgewogenen Ernährung und unterstützt zudem Anbieter bei der Optimierung der Außer-Haus-Verpflegung.

Die Arbeits- und Lebenswelt hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Unser Alltag wird zunehmend hektischer. Ständige Erreichbarkeit und ein prall gefüllter Terminkalender können zu Stress und Hektik führen. Dabei bleibt oft wenig Zeit für gutes und bewusstes Essen. „Der Wunsch nach Entschleunigung wird immer größer. Gleichzeitig essen immer mehr Menschen auswärts, knapp 20 Prozent der Erwerbstätigen nutzen eine Kantine, und jeder vierte Bundesbürger isst einmal täglich außer Haus. Hier setzt unser Angebot an“, so Bonde. Über das gesamte Berufsleben hinweg gingen Berufstätige im Durchschnitt 12.000-mal in die Kantine.

Aktionen im Rahmen der Ernährungstage 2016

Über Ausstellungen, Infostände, Workshops und Vorträge erhalten Besucherinnen und Besucher Anregungen und Impulse, wie gutes und ausgewogenes Essen gelingen kann – trotz Alltagsstress. Veranstalter sind die Landwirtschaftsämter in den Landkreisen.

Veranstaltungsübersicht der Ernährungstage 2016

MACH‘S MAHL – Die Offensive für gutes Essen in Baden-Württemberg

Selber machen, die Mahlzeiten wieder mehr in den Mittelpunkt stellen und Lebensmittel Wert schätzen: Das sind die Grundgedanken von MACH‘S MAHL – einer Offensive des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR). Das MLR schlägt damit einen Bogen von der Wertschätzung der Lebensmittel über das selber Kochen bis hin zum Essen mit Genuss, gerade auch im hektischen Alltag.

Mach´s Mahl

Schwerpunkt „Zwischen Hektik und Genuss“

Beim neuen Schwerpunktthema des Landes „Essen zwischen Hektik und Genuss“ werden Verbraucherinnen und Verbraucher ermutigt, eigene Momente des Genießens zu finden und individuelle Genussinseln zu entdecken oder wieder zu entdecken. Mit neuen Workshop- und Vortragsangeboten sowie spannenden Informationsmaterialien sollen Verbraucherinnen und Verbraucher dazu motiviert werden, selber zu kochen, Neues auszuprobieren und dadurch den eigenen Weg des guten Essens zu finden – trotz Alltagstress und Hektik.
Schwerpunkt Außer-Haus-Verpflegung

Das MLR widmet sich seit einigen Jahren verstärkt dem Bereich der Gemeinschaftsverpflegung. Durch den ansteigenden Außer-Haus-Verzehr kommt der Qualität der Außer-Haus-Verpflegung eine besondere Bedeutung zu. Die Landesregierung reagiert damit auf die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen im Land. Ein aktuelles Projekt im Bereich Außer-Haus-Verpflegung ist das Coaching-Projekt „Große Küche – Gutes Essen“. Dabei unterstützt das MLR zehn Küchen aus den Bereichen Schule, Betriebskantine und Pflegeheim in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sowie bei der Zertifizierung nach der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der Bio-Zertifizierung.

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