Festliche Weihnachtsmärkte in den Schlössern und Klöstern des Landes

Mittelalterliche Klostermauern, barocke Schlossfassaden und Innenhöfe verwandeln sich in den nächsten Wochen in stimmungsvolle Kulissen für Weihnachtsmärkte.

„Von der Kurpfalz im Norden bis zum Bodensee im Süden stimmen die Staatlichen Schlösser und Gärten die Gäste auf die Advents- und Weihnachtszeit ein. Jedes Schloss und jedes Kloster hat seine ganz eigene Atmosphäre und lädt mit seinen Weihnachtsmärkten zum Stöbern ein“, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid.

Adventsstimmung in Oberschwaben und am Bodensee

Vom 26. bis 29. November verwandelt sich das barocke Kloster Ochsenhausen in ein großes Weihnachtsdorf. Hier ist schon die Fahrt zum Markt ein romantisches Erlebnis: Dampfend und schnaubend bringt die Museumsschmalspurbahn „Öchsle“ Besucher in rund einer Stunde von Warthausen nach Ochsenhausen. Im einstigen Kloster erwarten die Besucher Kunsthandwerk und weihnachtliche Leckereien an stimmungsvoll geschmückten Buden sowie ein Programm von Schulen und Vereinen am Weihnachtsmarkt-Samstag. Ein festliches Adventskonzert des Kammerorchesters der Stadt Ochsenhausen am Sonntag rundet das Programm ab. Am Freitag, 27. November öffnet der Weihnachtsmarkt im Neuen Schloss Tettnang seine Pforten, der an drei Adventswochenenden von Freitag bis Sonntag seine Gäste mit Kunsthandwerk, leckeren Speisen und Musik verwöhnen wird. Die Winterzeit in Kloster und Schloss Salem beginnt traditionsgemäß mit dem Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende. In der prächtigen Anlage des Schlosses und vor der Kulisse des gotischen Münsters bieten am 28. und 29. November Kunsthandwerker und ortsansässige Vereine Adventsschmuck, Keramik-, Holz- und Korbwaren an. Kloster Schussenried zeigt in seinen weiten barocken Räumen ab 29. November wieder eine ganze Welt von Krippen – Schätze einer oberschwäbischen Privatsammlung. Aus aller Welt kommen die Figuren, von Miniaturen bis hin zur großen Traditionskrippe aus Neapel.

Festlich beleuchtete Kurpfalz

Vom 3. bis 15. Dezember verwandelt sich Schloss Heidelberg in eine adventliche Kulisse. Bei der „Heidelberger Schlossweihnacht“ kann in festlich geschmückten Pagodenzelten nach Weihnachtsgeschenken gestöbert werden. Der Markt hat seinen Platz vor allem im Stückgarten, dem Teil des Schlossgartens, der ins Neckartal blickt. Die Plattform bietet den Besucherinnen und Besuchern ein außergewöhnliches Panorama über die erleuchtete Altstadt. Der „Kurfürstliche Weihnachtsmarkt“ lockt am zweiten, dritten und vierten Adventswochenende donnerstags bis sonntags ins Schloss Schwetzingen. Bei einem Spaziergang durch den winterlichen Schlossgarten und einem Bummel durch die festlich beleuchteten Buden auf dem Schlossplatz und dem Ehrenhof kommt Weihnachtsstimmung auf. Für Kinder gibt es eine kleine Eisenbahn und ein nostalgisches Karussell, außerdem werden Workshops in Seidenmalerei und Gipsfigurenherstellung angeboten. Am dritten und vierten Adventswochenende lohnt ein Ausflug zur Schlossweihnacht in Schloss Bruchsal, wo die Gäste farbenprächtige Lichtinstallationen an der barocken Fassade des Schlosses in Bruchsal betrachten können.

Vom UNESCO-Denkmal Kloster Maulbronn in den Schwarzwald

Als Ausflugsziel am Nikolaustag eignet sich Kloster Maulbronn: Dort ist der berühmte Weihnachtsmarkt am 5. und 6. Dezember geöffnet. An 120 Ständen gibt es alles, was die Weihnachtszeit zu bieten hat. Ein Konzert in der grandiosen Klosterkirche und Führungen runden das Programm ab. Eindrucksvoll liegt Schloss Neuenbürg hoch über der Enz. Hier findet der Adventsmarkt des Nordschwarzwaldmuseums am 12. und 13. Dezember statt. Ein Erlebnis ist der Besuch der Inszenierung der berühmten Schwarzwaldgeschichte „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff. Noch bis zum 6. Januar ist die aktuelle Sonderausstellung „Eiskalt verzaubert. Im Reich der Schneekönigin“ zu sehen.

Adventtermine in Hohenlohe

Mit einem umfangreichen Programm für die ganze Familie ist der Weihnachtsmarkt im Hof von Kloster Schöntal ein lohnendes Ausflugsziel. Er öffnet seine Tore am 5. und 6. Dezember. Regionale Kunsthandwerker lassen sich beim Arbeiten zuschauen: beim Korbflechten, Klöppeln, Glockengießen, Holzschnitzen und Glasblasen. In Schloss Weikersheim kommt am 11. bis 13. Dezember Festtagsstimmung auf. Im berühmten Renaissancehof, auf der Terrasse, den Arkaden und am Marstall sowie am Rosengarten werden in bunt geschmückten Holzhütten Leckereien sowie Schönes und Nützliches angeboten. Kinder können im Rittersaal winterlichen Geschichten lauschen und bekommen kleine Geschenke von Nikolaus und Christkind. Abgerundet wird das Programm mit Adventsliedersingen auf der Bühne im Schlossinnenhof. Zum ersten Mal gastiert die Große Krippe im Schlossgarten. Entworfen und gestaltet vom Künstler Martin Burchard wird sie die ganze Adventszeit über in der Kastanienallee zu sehen sein. Im Deutschordensmuseum Bad Mergentheim macht in der Adventszeit ein Besuch in der großen Sammlung historischer Puppenstuben gute Laune.

Schlosscard öffnet die Türen der Schlösser und Klöster

Die Schlosscard der Staatlichen Schlösser und Gärten ist der perfekte Tipp für ein schönes Weihnachtsgeschenk. Das Ticketheft enthält 24 Eintrittskarten, die die Tore von 24 bedeutenden Kulturdenkmalen des Landes öffnen. Die 24 Eintrittskarten kosten 24 Euro (12 Euro ermäßigt). Erhältlich ist sie online und in allen Monumenten der Staatlichen Schlösser und Gärte.

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