Wackelt das NSU-Konstrukt?

NSUWer sich mit der Materie unanhängig und ohne politisch korrekte Scheuklappen befaßt, hat schon lange zumindest größte Zweifel an der Täterschaft des angeblichen Tätertrios aus Zwickau.

Nachdem bereits in der letzten Sitzung des baden-württembergischen „Ländle“-Untersuchungsausschuß (UA) selbst von einem BKA-Beamten diese Täterschaft zweifelhaft dargestellt wurden und selbst die autentische Herkunft des vorgeführtenb „Paulchen-Panther“-Videos fraglich bleibt, tauchen nun im Fall der in Heilbronn ermordeten Michele Kiesewetter zwei neue Zeugen auf, wie in der heutigen Sitzung des Untersuchungsausschusses in Stuttgart bekannt gegeben wurde. Zudem soll es möglicherweise sogar ein Video der Tat geben.
Nach achteinhalb Jahren sollen sich demnach zwei neue Zeugen direkt beim Ausschuss gemeldet haben, die der Polizei bisher nicht bekannt waren. Ein Zeige will mit seinem Handy Videoaufnahmen am Tatort gemacht haben. Laut dem Ausschussvorsitzendem Wolfgang Drexler (SPD) geht es dabei um Handyaufnahmen möglicherweise während der Tat.
Es bleibt zu hoffen, daß von diesem Video rechtzeitig Kopien gesichert wurden, damit nicht in ähnlicher Weise, wie zuletzt im Fall des geselbstmordeten Zeugen Florian Heilig die Beweismittel „spurlos verschwinden“ können.
Der Fall sei dem Generalbundesanwalt „übergeben“ worden. Außerdem wird noch ein weiterer Zeuge durch den Ausschuss im baden-württembergischen Landtag vernommen. Da es noch viele offene Fragen zu der „Mordserie des NSU“ gebe, soll der Untersuchungsausschuss auch seine Arbeit nach den Landtagswahlen im kommenden März mit neuer Besetzung fortsetzen.

Heute wurde im UA zunächst Kiesewetters Onkel Mike We. vernommen. Er schildert, dass er bereits 2007 einen Zusammenhang mit „Türkenmorden“ vermutet hat. Offensichtlich kamn er darauf, weil dessen Tochter Sabine mit Michèle Kiesewetter das Handy wechselte und dort dann ständig Anrufe von Ausländern aufliefen, zum Freundeskreis von Michèle Kiesewetter könne er aber nichts.
Auch habe seine eigene Tochter keinen Kontakt zur rechten Szene, einen Sergej S. kenne sie „vielleicht vom Sehen her“.
Seine Ex-Frau Anja Wi. soll ihn als „hoch intelligent aber psychisch krank“ und in einer SMS als „Verräter“ bezeichnet haben, was aber mit dem „Fall Kiesewetter“ nichts zu tun gehabt habe.
Interessanter Weise war der Onkel Mike We. aber selbst 1995-2004 beim Staatsschutz und observierte dort u.a. Tino Brandt. Der Treffpunkt „Bergbahn“ sei ihm aber nicht bekannt gewesen. Auch an einer Hausdurchsuchung bei Tino Brandt sei er beteiligt gewesen, könne sich aber nicht erinnern wann es gewesenb sei.
Als nächster Zeuge wird KHK Uwe Mö. zu Mike We. befragt und berichtete von dessen Vermutungen eines Zusammenhangs mit „Türkenmorden“. Diese Vermutung sei wohl wegen den bundesweiten Morden zustande gekommen, weil auch im „Fall Kiesewetter“ ein Radfahrer erwähnt worden sei. Bei den bundesweiten Morden hab es Übereinstimmungen im Kaliber, mindestens in einem Fall 9mmn, gegeben.
Der nächste aufgerufene Zeuge war im UA der Wohnmobilvermieter Alexander H. Er sagt aus, daß die Wohnmobile immer die gleiche Person angemietet habe und daß es dabei nie Auffälligkeiten gegeben habe. An die Vermietung des Wohnmobils am Tattag im Jahr 2007 könne er sich aber nicht mehr erinnern, auch sei eine telefonische Verlängerung grundsätzlich möglich gewesen.
Danach sagte KHK Andreas T. vom LKA aus, der dort an „Operativen Fallanalysen“ (OFA) arbeitet. ER meint, die Medien würden die OFA falsch darstellen und erklärt, Anschläge gegen die Polizei habe es von rechts „in dieser Form“ bis zur Tat in Heilbronn in Deutschland nicht gegeben. Das sei hochriskant gewesen und er gehe auch heute noch von 2 „handelnden Tätern“ aus, schließt aber weitere „Täter im Hintergrund“ nicht aus. Auffällig sei gewesen, dass in Heilbronn nur 1 Schuss abgegeben und damit sehr viel Zeit auf Raub der Polizeigegenstände verwendet worden sei. Die OFA habe damals an kriminelle Kreise gedacht, die „besonders Verwegenes“ tun und dazu Polizeipistolen als Trophäen wollten…

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