Jahresempfang für Bundeswehr und befreundete Streitkräfte

„Deutschland kann in diesem Jahr auf 70 Jahre Frieden zurückblicken. Aber Frieden und Innere Sicherheit sind keine Selbstverständlichkeit. In unserer heutigen Situation spüren wir die Folgen von Krieg unmittelbar: Hunderttausende Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak haben sich nach Deutschland aufgemacht oder sind bereits bei uns“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann in Stuttgart anlässlich des Jahresempfangs für die Bundeswehr und die befreundeten Streitkräfte in Baden-Württemberg.

Jährlich abwechselnd mit der Bundeswehr lädt die Landesregierung zum Empfang für die im Land stationierten Streitkräfte ein. Ministerpräsident Winfried Kretschmann begrüßte in diesem Jahr rund 300 Vertreter der Bundeswehr, der Deutsch-Französischen Brigade und der US-Streitkräfte sowie Vertreter aus Polizei, Politik, Wirtschaft und Verwaltung im Neuen Schloss. Oberst Christian Walkling, Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg, Matthias Leckel, Präsident des Bundesamts für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, Generalmajor Niel E. Nelson vom US-Marineinfanteriekommando für Europa und Afrika sprachen Grußworte.

Wertvolle Unterstützung zur Bewältigung der Flüchtlingssituation

Kretschmann dankte der Bundeswehr im Land für ihre schnelle und unbürokratische Unterstützung bei der Organisation der Flüchtlingsversorgung und -unterbringung. Mit ihrem tatkräftigen Einsatz verkörperten die Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten das Motto „Wir schaffen das“. „Zupackend und mit großer Flexibilität und Einsatzbereitschaft konnten in kurzer Zeit Kasernen in Flüchtlingsunterkünfte umgewandelt werden“, lobte Kretschmann beispielhaft das vielfältige Engagement der Einsatzkräfte. Unerlässlich bei der Bewältigung der schnellen Registrierung in den Erstaufnahmeeinrichtungen sei auch die vom Landeskommando Baden-Württemberg zugesagte Verstärkung von 405 Soldatinnen und Soldaten. Kretschmann würdigte auch den entschlossenen Einsatz der US-Streitkräfte und der deutsch-französischen Brigade in der aktuellen Situation.

Streitkräfte sichern Frieden und Freiheit

Neben der aktuellen Flüchtlingsarbeit im Land dürfe jedoch auch nicht vergessen werden, dass die Bundeswehr und die befreundeten Streitkräfte um den Globus im Einsatz und in Beobachter-, Ausbildungs- und Unterstützungsmissionen unterwegs seien. „Die Soldatinnen und Soldaten sichern uns Frieden und Freiheit und setzen ihr Leben hohen Gefahren aus. Dafür schulden wir ihnen Respekt und Anerkennung, unabhängig davon, in welcher Armee sie ihren Dienst leisten“, fasste Ministerpräsident Kretschmann zusammen.

Die in Baden-Württemberg vertretenen Streitkräfte seien auch als Förderer der regionalen Wirtschaft wertvolle Partner des Landes: „Es freut mich besonders, dass die Streitkräfte in Baden-Württemberg investieren und somit die Standorte stabilisieren“, betonte Kretschmann.

Musikalisch wurde der Empfang durch das Landespolizeiorchester umrahmt.

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