Land unterstützt Landesjugendring mit über 380.000 Euro jährlich

wap-BWMit über 380.000 Euro jährlich fördert Baden-Württemberg den Landesjugendring. Damit trägt das Land einen ganz wesentlichen Anteil an den Personal- und Sachausgaben, die dem Landesjugendring durch die Wahrnehmung seiner zentralen Führungsaufgaben entstehen. Darauf hat Sozialministerin Katrin Altpeter anlässlich der Bekanntgabe des diesjährigen Förderbescheids an den Landesjugendring hingewiesen.

Der Landesjugendring wurde 1952 gegründet. Er ist die Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände auf Landesebene. Neben ca. 100 Stadt- und Kreisjugendringen sind dem Landesjugendring derzeit weitere 29 Jugendorganisationen angeschlossen, die ein breites Spektrum der selbstorganisierten Jugendarbeit in Baden-Württemberg repräsentieren. Die Bandbreite reicht dabei von konfessionellen Jugendverbänden über Umweltverbände und Migrantenjugendorganisationen bis hin zur Jugendfeuerwehr.

Partner im „Zukunftsplan Jugend“

Mit der institutionellen Förderung des Landesjugendrings werde einer der maßgeblichen Partner im „Zukunftsplan Jugend“ unterstützt, so Sozialministerin Katrin Altpeter. Die Landesregierung führe im Rahmen der Umsetzung des „Zukunftsplan Jugend“ alle für das Aufwachsen von jungen Menschen verantwortlichen Akteure stärker zusammen und beteilige sie an einem Prozess, bei dem die Kinder- und Jugendarbeit sowie die Jugendsozialarbeit in Baden-Württemberg auf ein neues Fundament gestellt wird.

Ministerin Altpeter: „Mit dem ‚Zukunftsplan Jugend‘ wollen wir dazu beitragen, dass allen Kindern und Jugendlichen gleichermaßen gute Zukunftschancen eröffnet werden.“

Land investiert in Kinder- und Jugendarbeit

Zur Umsetzung des „Zukunftsplan Jugend“ stellt das Land während der Laufzeit von 2013 bis 2016 insgesamt 10 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Darüber hinaus wird den Trägern der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit in Baden-Württemberg zugesichert, dass die Ansätze des Landeshaushalts in den Bereichen Jugendbildung, Landjugend, Jugendverbands- und Jugendorganisationsförderung, Jugendarbeit und Jugenderholung während dieser Zeit nicht abgesenkt werden.

„Damit verdeutlicht die Landesregierung, dass die Belange von Kindern und Jugendlichen eines ihrer zentralen Politikfelder bildet“, so Ministerin Altpeter.

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