Verdienstkreuz am Bande für Walter Meißner

„Mit dem Verdienstkreuz am Bande danken wir Walter Meißner für seinen jahrzehntelangen Einsatz zum Wohle unserer Gesellschaft. Walter Meißner war und ist uns allen ein Vorbild“, sagte Staatssekretärin Marion v. Wartenberg anlässlich der Überreichung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Walter Meißner.

Der gebürtige Stuttgarter engagiert sich seit mehr als fünf Jahrzehnten in vielfältiger Weise in der Evangelischen Kirche. Insbesondere in der Männerarbeit hat er sich verdient gemacht. Von 1959 bis 1983 war Meißner Mitglied des Kirchengemeinderates in Stuttgart Gaisburg, dem er von 1971 bis 1983 auch vorstand. Daneben war er ab 1964 Mitglied im Landesarbeitskreis des Evangelischen Männerwerkes, den er von 1984 bis 1997 auch ehrenamtlich leitete. In dieser Zeit setzte er sich tatkräftig gegen Sextourismus und Frauenhandel ein und veranstaltete auch Studientage zu diesen Themen.

„Trotz großer Widerstände und häufig auch abwertender Kommentare, die ihn persönlich treffen sollten, gelang es Walter Meißner durch seinen unermüdlichen Einsatz, das Thema ‚Ausbeutung von Frauen‘ wach zu halten und sowohl in der Evangelischen Kirche als auch besonders unter den Männern positiv meinungsbildend zu wirken“, betonte die Staatssekretärin. Meißner war 1987 federführend an der Gründung des Fraueninformationszentrums (FIZ) – einer Beratungsstelle für von Heirats- und Frauenhandel betroffene Frauen – beteiligt. Von 1987 bis 1997 wirkte er dort auch als Mitglied im Kuratorium mit und begleitete dabei die Beratungsstelle und die Öffentlichkeitsarbeit des FIZ mit großem Engagement.

Darüber hinaus leitete Walter Meißner 20 Jahre lang – von 1990 bis 2010 – den Arbeitskreis „Ältere Generation“ im Evangelischen Männerwerk. Zudem ist er seit 1974 Mitglied des Vereins Männerarbeit, in welchem er zwischen 1985 bis 2010 die Verantwortung als Vorsitzender übernahm. „Walter Meißners Engagement zeichnet sich stets durch seine kompetente, zuverlässige und freundliche Art aus. Damit hat er sich bleibende Verdienste erworben“, so v. Wartenberg.

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