Sanierung des Biologiegebäudes der Universität Konstanz

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat die Baufreigabe für den zweiten Bauabschnitt der Sanierungsmaßnahmen im Nord- und Westflügel des Biologiegebäudes der Universität Konstanz erteilt.

„Zusammen mit dem 2012 fertig gestellten ersten Bauabschnitt investiert das Land rund 35 Millionen Euro in die Grundsanierung des Biologiegebäudes und damit in die Zukunftsfähigkeit der Universität Konstanz. Mit der Sanierung wird das Gebäude auf den neuesten technischen Stand gebracht. Zudem wird die Gebäudeenergieeffizienz mit energetischen Maßnahmen an der Gebäudehülle und der Anlagentechnik entscheidend verbessert“, so Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid anlässlich der Baufreigabe.

Forschungsministerin Theresia Bauer: „Um im nationalen und internationalen Forschungswettbewerb vorn zu bleiben, müssen wir kontinuierlich in eine zeitgemäße Infrastruktur investieren. Mit der Sanierung des Biologiegebäudes werden zugleich die Konstanzer Biologieschwerpunkte mit der molekularbiologisch orientierten Zellbiologie, der chemischen Biologie sowie die biomedizinische Grundlagenforschung und Ökologie wesentlich gestärkt und zukunftsfähig gemacht.“

Bei dem Gebäude handelt es sich um einen zehngeschossigen Sichtbetonbau mit einem zentralen Kernbereich und vier Flügeln. Hier ist auf rund 11.000 Quadratmetern der Fachbereich Biologie mit Hörsälen, Seminar- und Praktikumsräumen, Laboren und Mikroskopieräumen untergebracht. Das Biologiekreuz ist Teil eines Ensembles von Institutsgebäuden der Universität Konstanz, die zwischen 1971 und 1976 auf dem Campus Gießberg errichtet wurden. Seit der Inbetriebnahme vor über 40 Jahren haben sich Arbeitstechniken, Labororganisation und Sicherheitsstandards grundlegend geändert, so dass eine Anpassung an die gesetzlich geforderten Umwelt- und Arbeitssicherheitsstandards erforderlich ist. Die Durchführung der Maßnahmen erfolgt im laufenden Betrieb in drei Bauabschnitten. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2016 beginnen. Im dritten und letzten Bauabschnitt sollen die Hörsäle und weitere Sonderflächen saniert werden.

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