Baden-Württemberg trauert um die Toten des Terroranschlags in Paris

Trauerbeflaggung, Schweigeminuten, Mahnwachen in vielen Städten des Landes: Baden-Württemberg trauert um die Opfer des Terroranschlags auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ in Paris.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich am Donnerstag im französischen Generalkonsulat in Stuttgart in das Kondolenzbuch zum Gedenken an die Opfer des Mordanschlags eingetragen. „Unser Land trauert mit den Familien der Opfer und mit dem ganzen französischen Volk“, schrieb Kretschmann. Die grauenvolle Tat sei „ein Angriff auf die Menschenrechte der Meinungs- und Pressefreiheit“. Er sei bestürzt und fassungslos, sagte der Ministerpräsident.
Schweigeminute und Trauerbeflaggung

Kretschmann versprach, dass die Menschen beiderseits des Rheins in dieser schweren Stunde eng zusammenstünden. Zuvor hatte er alle Landesbehörden aufgerufen, mit einer Schweigeminute den Opfern des Terroranschlags zu gedenken. Die Fahnen vor allen Dienstgebäuden des Landes wehen auf Halbmast.
Menschen versammeln sich zu Solidaritätskundgebungen

In verschiedenen Städten des Landes versammelten sich die Menschen zu Solidaritätskundgebungen, Mahnwachen und Schweigeminuten. So kamen in Stuttgart am Donnerstagabend mehr als 300 Menschen zu einer Mahnwache zusammen. Schweigend und mit Kerzen in der Hand zeigten sie auf dem Schlossplatz ihre Anteilnahme. Viele hielten schwarz-weiße Transparente mit der Solidaritätsbekundung „Je suis Charlie“ (Ich bin Charlie) hoch.

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