Gemeinschaftsschule

76 Anträge für das Schuljahr 2015/2016

Die Erfolgsgeschichte der Gemeinschaftsschule geht weiter: 76 Schulen wollen vom Schuljahr 2015/16 an Gemeinschaftsschule werden. Damit wird die Zahl der Gemeinschaftsschulen auch im übernächsten Schuljahr weiter stark anwachsen. Über die Anträge soll bis Anfang 2015 entschieden werden.

„Die Kommunen im Land unterstreichen mit der Vielzahl ihrer Anträge, dass sie der hohen Qualität der Gemeinschaftsschulen vertrauen und einen flächendeckenden Ausbau wollen. Die vielen überaus positiven Rückmeldungen von Eltern und Lehrkräften aus Gemeinschaftsschulen machen deutlich, wie sehr die Schülerinnen und Schüler von der neuen Schulart profitieren“, sagt Kultusminister Andreas Stoch.

Obwohl die Anmeldefrist um vier Monate verkürzt war, sind beim Kultusministerium aus den Kommunen 76 Anträge auf die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule ab dem Schuljahr 2015/2016 eingegangen. Allen Anträgen haben die jeweiligen Schulkonferenzen vor Ort zugestimmt, in denen Lehrkräfte, Eltern und Schüler vertreten sind. Die Gemeinschaftsschule wächst also von unten und wird nicht von oben verordnet. So ist gewährleistet, dass Lehrkräfte und Eltern den Unterricht nach den Konzepten der Gemeinschaftsschule gestalten wollen.
Hochwertiges pädagogisches Konzept

Ein Antrag muss dabei von einem qualitativ hochwertigen pädagogischen Konzept untermauert sein, das einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen wird. Aus dem Regierungsbezirk Stuttgart gab es 29 Anträge für eine Gemeinschaftsschule, aus Karlsruhe 19, aus Freiburg 18 und aus dem Regierungsbezirk Tübingen 10. Zudem hat ein privater Schulträger die Einrichtung beim Regierungsbezirk Freiburg beantragt. Auch bei den Realschulen gibt es neuen Zuspruch: In acht Fällen sollen sich Realschulen zur Gemeinschaftsschule weiterentwickeln. Drei Schulträger haben die Möglichkeit genutzt, die Gemeinschaftsschule im Schulverbund mit einer Realschule zu beantragen.
Parteiübergreifend attraktiv

Erneut zeigt sich auch die parteiübergreifende Attraktivität der Gemeinschaftsschulen: 23 der 76 Anträge kommen aus Kommunen mit CDU-Bürgermeistern. „Viele Eltern, Lehrer und Kommunalpolitiker ziehen bei ihrem Wunsch nach einer Gemeinschaftsschule an einem Strang und ignorieren die rein parteipolitisch motivierten Angriffe aus der Stuttgarter CDU-Zentrale. Sie können damit den Kindern ihrer Kommune und ihrer Region ein pädagogisches Angebot machen, das auch die Chance auf einen Abschluss in allen drei Schularten an ihrer Schule beinhaltet“, macht Kultusminister Stoch deutlich.
Leistungsstark und gerecht

Während sich die 76 Schulen jetzt auf den Weg machen, gibt es ab dem neuen Schuljahr im September bereits 209 Gemeinschaftsschulen im ganzen Land. Die neue Gemeinschaftsschule ist eine leistungsfähige und sozial gerechte Schule. Die Schüler lernen miteinander und voneinander in gemischten Lerngruppen mit intensiver individueller Förderung. Lehrerinnen und Lehrer verstehen sich als Lernbegleiter. Sie können jedem Kind so eine optimale Entwicklung ermöglichen. Die Gemeinschaftsschule bietet die Bildungsstandards von Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien an.

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