„Wenn ich groß bin werde ich Chefin“

75 Mädchen beim Girls‘ Day im Regierungspräsidium Stuttgart

Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „Mir ist es wichtig, dass Mädchen schon früh die Erfahrung machen, dass wir in der Verwaltung auf gut ausgebildete Frauen angewiesen sind.“

Am 27. März ist bundesweiter Girls‘ Day – auch im Regierungspräsidium Stuttgart. Als größte Landesbehörde Baden-Württembergs beteiligt sich das Regierungspräsidium Stuttgart dieses Jahr wieder mit einem interessanten Programm. 75 Mädchen werden einen spannenden Vormittag im Dienstgebäude in Stuttgart-Vaihingen erleben. Das Motto: „Wenn ich groß bin werde ich Chefin“.
Selbstverständlich werden die Mädchen im Alter von 10 bis 16 Jahren auch vom Chef der Behörde begrüßt. Seit 9 Jahren macht das Regierungspräsidium beim Girls‘ Day mit und nutzt die Chance, jungen Frauen die Bandbreite der Aufgaben einer Bündelungsbehörde vorzustellen. Regierungspräsident Johannes Schmalzl sagte: „Mir ist es wichtig, dass Mädchen schon früh die Erfahrung machen, dass wir in der Verwaltung auf gut ausgebildete Frauen angewiesen sind. Fast nirgendwo sonst ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf so gut gewährleistet: Und: Wir wollen auch Frauen in Führungspositionen.“ Und so kommen die Mädchen dann auch ins Gespräch mit Claudia Rugart, der Abteilungspräsidentin für den Bereich Schule und Bildung im Regierungspräsidium Stuttgart. Außerdem erfahren die Jugendlichen, dass Frauen im Regierungspräsidium in mehr als 100 verschiedenen Berufen arbeiten: als Ärztin, Biologin, Bauingenieurin oder als Archäologin – oder auch in den von Männern dominierten Bereichen: als Feuerwehrfrau oder als Straßenmeisterin in den Autobahnmeistereien…
Das Regierungspräsidium Stuttgart unternimmt Einiges, um ein attraktiver Arbeitgeber für Frauen zu sein, lernen die jungen Besucherinnen am Girls‘ Day: Es gibt viele Teilzeitstellen, die es Müttern und Vätern ermöglichen, Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bringen. Dabei hilft auch die Möglichkeit der Telearbeit. Darüber hinaus ist es möglich, sein Kind zur Arbeit mitzubringen. Damit die Kleinen sich beschäftigen können, können die Eltern die verschiedenen, im Regierungspräsidium vorgehaltenen Spieleboxen ausleihen. Und in den Sommerferien wird eine Ferienbetreuung angeboten. Außerdem hat das Regierungspräsidium mit dem Pallassimo eine eigene Kinderkrippe.
Entsprechend dem Gesetz gibt es in der Behörde eigens das Amt der Beauftragten für Chancengleichheit, das derzeit Claudia Jeschka und stellvertretend Dorothea Roth ausüben. Ihre Aufgabe ist es, die Dienststelle bei der Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu beraten, zu unterstützen und auf die Einhaltung der gesetzlichen Ziele – berufliche Förderung von Frauen unter Wahrung des Prinzips der Bestenauslese, eine deutliche Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen sowie die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf – zu achten. Und die beiden managen – ganz im Sinne des Girls‘ Days zusammen mit einigen weiblichen Auszubildenden – den Girls‘ Day im RP. Claudia Jeschka: „Wir engagieren uns für eine weitere positive Entwicklung des Regierungspräsidiums Stuttgart zu einer geschlechtergerechten und familienfreundlichen Behörde.“

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