Kein neues Hilfspaket!

Griechenland: temporäre Einführung der nationalen Währung

„Mit seinem Versprecher zu einem weiteren Hilfspakets für Griechenland hat Bundesfinanzminister Schäuble
in der Tat nichts Neues oder Unerwartetes von sich gegeben“, erklärt der Vorsitzende der Bürgerbewegung
PRO Baden-Württemberg und Heilbronner Stadtrat Alfred Dagenbach dazu:
„Im Gegenteil ist für jeden, der die Entwicklung realistisch einzuschätzen in der Lage ist, längst klar, daß die selbsternannte politische Klasse hier mit gezinkten Karten zur Vertuschung ihres eigenen Versagens spielt und Schäuble lediglich unter Konzentrationsmangel die Wahrheit herausgerutscht ist, die man bisher tunlichst für sich behalten oder gar bestritten hat.“
Doch wenn sich nun die Opposition deswegen aufplustere, so sei daran erinnert, daß diese Kreise bisher alles nicht nur mitgetragen, sondern auch verursacht haben.
Alfred Dagenbach: „Niemand kann sich da als unschuldig hinstellen. Alle relevanten Berliner Kräfte haben sich in der Vergangenheit darin überschlagen, die Euro-Zone wie einen Luftballon aufzublasen. Nun haben sie Probleme, dessen Platzen zu verhindern und ersinnen nichts anderes, als Methoden, wie man die Symptome behandeln kann, statt die Krankheit zu heilen.“
Das koste, wie jetzt Schäuble mit seinem politischen Lapsus eingeräumt hat, letzten Endes im Falle Griechenland den Steuerzahler erneut Milliarden, auch wenn es – wie er nun relativieren will – aus dem EU-Budget finanziert werden soll.
„Schäuble hält die Bürger wohl für so dumm, denn sie sind es schließlich, die diesen Topf zum größten Teil mit deutschen Steuergeldern füttern“, so Alfred Dagenbach dazu.
Dabei sei utopischen Forderungen, wie der Teilung des Euro in einen Nord- und Südeuro und ähnlichem „professoralem Blödsinn“ eine Absage zu erteilen. Auch die generelle Wiedereinführung nationaler Währungen ist laut Alfred Dagenbach nicht der richtige Weg zum Erfolg, denn der Euro selbst sei nicht schuld am Desaster einzelner Länder, sondern die verfehlte Wirtschafts- und Währungspolitik ihrer verantwortungslosen Regierungen.
Diese habe sich voll darauf ausgerichtet, daß für den hausgemachten Schlendrian letztlich, wie nun bereits geschehen, vertragswidrig alle anderen Partner bürgen.
„Dagegen“, erklärt Alfred Dagenbach, „wäre der richtige Weg, statt milliardenschwere Hilfspakete zu schnüren, das betreffende Land zu zwingen, sich am eigenen Schopfe selbst aus dem Sumpf zu ziehen.“
Dazu wäre die temporäre Umstellung der jeweiligen Währungs- und Haushaltspolitik auf die nationale Währung  der richtige Weg. Dabei könne auch der Euro Zahlungsmittel im Lande bleiben, aber unterläge dem jeweiligen Wechselkurs gegenüber der nationalen Währung. Dies würde über behutsame schrittweise Abwertungen zur eigenständigen Gesundung der Wirtschaftskraft führen und schließlich könne dann wieder voll auf den Euro umgestellt werden.
Zu befürchten sei allerdings, daß sich Schäubles Versprecher bewahrheiten wird, und weiterhin Geld verbrannt wird, für das bekanntlich auch er vor keinem Gericht nicht gerade stehen muß.

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