Mittelverteilung Ausgleichstock 2013

Regierungspräsidium fördert kommunale Infrastrukturmaßnahmen mit rund 27,5 Millionen Euro. Schmalzl: Investitionen von rund 112 Millionen Euro angeschoben – Förderschwerpunkt Kinderbetreuungseinrichtungen.

Der Verteilungsausschuss für die Mittel des Ausgleichstocks beim Regierungspräsidium Stuttgart hat unter Vorsitz von Regierungspräsident Johannes Schmalzl rund 27,5 Millionen Euro an finanzschwache Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk verteilt. Wie in den vergangenen Jahren reichten die Fördermittel auch in diesem Jahr nicht annähernd aus, um alle Fördererwartungen der Kommunen erfüllen zu können.

Regierungspräsident Schmalzl: „Ziel des Verteilungsausschusses war, finanz¬schwachen Kommunen im Regierungsbezirk nach Kräften bei der Finanzierung notwendiger Investitionsvorhaben zu helfen. Mit den jetzt bewilligten Investitionshilfen können die Städte und Gemeinden Investitionen mit einem Gesamtvolumen von rund 111,6 Millionen Euro auf den Weg bringen. Ohne die finanzielle Unterstützung könnten viele finanziell weniger gut gestellte Kommunen wichtige Infrastrukturprojekte heute oftmals nicht mehr realisieren. Besonders freue ich mich darüber, dass rund ein Drittel der Mittel für Kinderbetreuungseinrichtungen bewilligt werden konnten. Damit unterstützt der Ausgleichstock maßgeblich auch den im politischen Raum vorgegebenen Ausbau der Kleinkindbetreuung.“

Der Verteilungsausschuss, der aus zwei Vertretern des Regierungspräsidiums sowie drei Vertretern der Städte, Gemeinden und Landkreise besteht, hat sich in diesem Jahr wieder bemüht, mit den zur Verfügung stehenden Fördermitteln vor allem im ländlichen Raum Infrastrukturprojekte zu unterstützen, die helfen sollen, die Standortnachteile der ländlichen Region gegenüber den Verdichtungs- und Ballungsräumen zu verringern.

Neben dem Förderschwerpunkt Kinderbetreuung wurden erhebliche Mittel für den Schulhausbau (22 Prozent), den Straßen- und Brückenbau (17 Prozent) sowie den Sportstättenbau (zwölf Prozent) bewilligt.

Im Landkreis Böblingen erhält die Gemeinde Grafenau für den Erwerb, Umbau und die Modernisierung eines Bürogebäudes zum Rathaus einen Zuschuss von 270.000 Euro. Die Gemeinde Gäufelden wird bei der Sanierung der Silcherstraße im Ortsteil Öschelbronn mit 210.000 Euro unterstützt.

Im Kreis Esslingen wird der Gemeinde Bissingen bei der Zentralisierung öffentlicher Bildungseinrichtungen am Schulstandort der ehemaligen Haupt- und Werkrealschule mit 345.000 Euro unter die Arme gegriffen. Der Stadt Plochingen wird zum Neubau eines Kinderhauses eine Investitionshilfe von 270.000 Euro gewährt.

Im Landkreis Göppingen erhält die Stadt Wiesensteig zum Neubau einer Kindertagesstätte einen namhaften Zuschuss in Höhe von 800.000 Euro. 390.000 Euro Investitionshilfen stehen für die Generalsanierung der Georg-Thierer-Grundschule in Rechberghausen zur Verfügung. Gammelshausen partizipiert mit 350.000 Euro für die Erweiterung und Neugestaltung des Friedhofs.

Im Landkreis Ludwigsburg kann sich die Stadt Remseck am Neckar über 540.000 Euro für die Sanierung der Sporthalle des Bildungszentrums im Stadtteil Aldingen freuen. Mit 470.000 Euro wird der Neubau eines Bewegungskindergartens der Stadt Sachsenheim unterstützt. Die Stadt Marbach am Neckar erhält einen Zuschuss von 460.000 Euro für ihren Kostenanteil am Neubau der Kindertagesstätte „St. Hildegard“.

Die Gemeinde Plüderhausen im Rems-Murr-Kreis erhält einen Zuschuss in Höhe von 360.000 Euro für notwendige Brandschutz- und Amokpräventionsmaßnahmen am Hohbergschulzentrum. Nach Kaisersbach gehen 200.000 Euro für die Erweiterung des Kindergartens „Anwanden“.

Mit einem Zuschuss von 460.000 Euro wird im Landkreis Heilbronn der Stadt Bad Rappenau bei der Einrichtung einer Verbundschule am Schulzentrum unter die Arme gegriffen. Die Kurstadt Bad Wimpfen erhält 255.000 Euro für die Erweiterung des Bauhofs.

Im Hohenlohekreis kann sich die Gemeinde Dörzbach über 305.000 Euro für den Ausbau des Schweinsbergwegs im Ortsteil Hohebach freuen

Zahlreiche Kommunen im Landkreis Schwäbisch Hall erhalten ebenfalls Bewilligungen. Die Gemeinde Bühlerzell hat doppelten Grund zur Freude. Für den Neubau einer Kindertageseinrichtung und eines Mehrzweckbereichs an der Grundschule Bühlerzell werden 850.000 Euro und für die Beschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs 90.000 Euro bereitgestellt. Der Stadt Gaildorf wird ein namhafter Zuschuss von 680.000 Euro für die Sanierung des Altbaus der Sporthalle mit Anbau eines Gymnastikraums bewilligt. Für die Unterfangung der Außenwand des Schrozberger Schlosses werden der Stadt Schrozberg 240.000 Euro bewilligt. Außerdem kann die Stadt Schrozberg mit einem Zuschuss von 140.000 Euro die Sanierung der Ortsdurchfahrt Funkstatt auf den Weg bringen.

Im Main-Tauber-Kreis kann die Gemeinde Ahorn mit einem Betrag von 880.000 Euro den Ausbau des „Lernhauses“ im Ortsteil Eubigheim verwirklichen. Die Stadt Wertheim partizipiert mit 800.000 Euro für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses. Nach Tauberbischofsheim gehen 700.000 Euro für die Generalsanierung des Bauteils A am Schulzentrum. Die Gemeinde Igersheim erhält 630.000 Euro für die Verbesserung des Brandschutzes und die Herstellung der Barrierefreiheit an der Johann-Adam-Möhler-Schule. Die Stadt Freudenberg kann sich über einen Zuschuss von 620.000 Euro für den Neubau von drei Krippengruppen am Kinderhaus Wiesenweg freuen.

Im Landkreis Heidenheim wird der Kostenanteil der Gemeinde Steinheim am Albuch an der Sanierung und dem Umbau des katholischen Kindergartens „St. Peter“ mit 280.000 Euro unterstützt. Nach Sontheim an der Brenz gehen 220.000 Euro für die energetische Sanierung, den Umbau und die Erweiterung des Kindergartens in der Bächinger Straße.

Im Ostalbkreis wurde der Stadt Bopfingen ein namhafter Betrag von 750.000 Euro für den Neubau eines Kinderhauses bewilligt. Nach Neresheim gehen 700.000 Euro für die Schaffung einer Mensa und Einrichtung einer Ganztagesbetreuung an der Härtsfeldhalle. Die Gemeinde Gschwend erhält 650.000 Euro für die Erweiterung des Kindergartens in der Buschbergstraße. Die Gemeinde Riesbürg wird mit 630.000 Euro bei der Sanierung und Modernisierung der Gemeindehalle im Ortsteil Pflaumloch sowie weiteren 45.000 Euro für ihren Kostenanteil am Anbau an den katholischen Kindergarten „St. Josef“ unterstützt. Investitionshilfen von 555.000 Euro werden Schwäbisch Gmünd für die Generalsanierung der Adalbert-Stifter-Realschule bereit gestellt. Die Stadt Ellwangen an der Jagst darf sich über 470.000 Euro für die Erweiterung und den Umbau der Mittelhofschule zur Gemeinschaftsschule freuen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.