Bedenkliche Urlaubsmitbringsel

Keine Tiere aus dem Urlaub mitbringen

Urlauber sollten keine Tiere aus dem Urlaub mit nach Deutschland nehmen, auch wenn der Anblick von streunenden Hunden am Strand oder abgemagerten Katzen in der Hotelanlage durchaus mitleiderregend ist. „Viele dieser Tiere leiden unter Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Leishmaniose, Babesiose oder Herzwürmern“, warnt Andreas Pick von der Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des städtischen Ordnungsamts.

Zudem gibt es aufgrund der lebensgefährlichen Tollwut äußerst strenge EU-Bestimmungen für die Einfuhr der Tiere nach Deutschland. „Grundvoraussetzung für die Einreise eines Tieres nach Deutschland ist eine Tätowierung oder eine Chip-Kennzeichnung“, so Pick weiter. Im EU-Heimtierausweis muss weiterhin eine gültige Tollwutimpfung eingetragen sein, die bei der Erstimpfung mindestens 21 Tage zurückliegt.
Bei der Einreise nach Deutschland aus Nicht-EU-Ländern mit einer bedenklichen oder unklaren Tollwutsituation wie in der Türkei, Marokko, Tunesien, Ägypten, die Dominikanische Republik oder der Ukraine sind ebenfalls eine Kennzeichnung und eine Gesundheitsbescheinigung mit eingetragener wirksamer Tollwutimpfung vorgeschrieben. Zusätzlich muss ein Bluttest frühestens 30 Tage nach der Grundimmunisierung des Tieres durchgeführt werden. Zwischen Blutentnahme und Einreise müssen wiederum mindestens drei Monate liegen. Kosten, die anfallen, wenn ein Tier die Einfuhrbedingungen nicht erfüllt, muss der Tierbesitzer getragen. Im schlimmsten Fall droht die Tötung des Tieres.

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