Ermittler zerschlagen international tätige Schleuserbande

Länderübergreifende Festnahme- und Durchsuchungsaktionen in Deutschland und der Türkei

Der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Schleuser (GES), einer Einheit aus Ermittlern des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg und der Bundespolizeidirektion Stuttgart, ist es gelungen, einen international agierenden Schleuserring zu zerschlagen. Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens „Akku“ durchsuchten Einsatzkräfte bereits vergangene Woche in Nordrhein Westfalen fünf Wohnungen. Im Rahmen dieser Aktion konnten weitere sechs Tatverdächtige festgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft Lörrach wirft ihnen und weiteren Mittätern vor, im Zeitraum von 2008 bis 2011 rund 2.000 Ausländer in verschiedene Länder der EU eingeschleust zu haben.

Bereits im Februar dieses Jahres sind den Ermittlern im südbadischen Raum sechs Mittäter türkischer und deutscher Herkunft im Alter zwischen 35 und 51 Jahren ins Netz gegangen. Ebenso ist es durch die enge Kooperation von GES mit den türkischen Behörden gelungen, Mitte Februar im Großraum Istanbul 33 Tatverdächtige im Alter zwischen 30 und 55 Jahren festzunehmen.

Die GES hat bis zu neun Beamte der Bundes- und Landespolizei eingesetzt, die der Organisation seit Dezember 2009 mit umfangreichen verdeckten Ermittlungen auf den Fersen waren.

Die in der Türkei ansässige Bande steuerte ihre Geschäfte überwiegend von Istanbul aus. Die Lastwagen, die sie zur Schleusung einsetzte, hat ein im Schweizer Grenzraum lebendes Bandenmitglied besorgt und nach Bedarf nach Bulgarien, Griechenland, in die Türkei und in den Irak geliefert.

Zuvor wurden die Fahrzeuge in anderen europäischen Ländern zu Schleusungszwecken umgebaut. Die Transporter, die in unterschiedlichen europäischen Staaten aufgegriffen worden sind, verfügten über einen professionell eingebauten Hohlraum, in dem sich bis zu 113 Personen verstecken konnten. Dieser befand sich hinter der eigentlichen Ladung. Bei höheren Außentemperaturen und je nach Beschaffenheit der zur Tarnung eingesetzten Ladung bedeutet dies für die Geschleusten ein nicht zu unterschätzendes Gesundheits- oder gar Lebensrisiko.

Die Schleusungsroute führte von Istanbul über Athen zunächst in die Fährhäfen von Igoumenitsa und Patras und von dort mit Autofähren nach Italien. Von hier aus wurden die Menschen auf verschiedenen Routen weitergeschleust.

L 1100 Bad Wimpfen (Landkreis Heilbronn):
Fahrbahndeckenerneuerung der Ortsdurchfahrt im Stadtteil Wimpfen im Tal auf einer Länge von rund 1200 Metern
Maßnahme vorzeitig beendet – Verkehr wieder freigegeben

Das Regierungspräsidium Stuttgart konnte die vor rund 2 Wochen begonnenen Sanierungsarbeiten in der Ortsdurchfahrt von Bad Wimpfen, Stadtteil Wimpfen im Tal, im Zuge der Landesstraße L 1100 erfreulicherweise vorzeitig beenden. Die aufgrund des schlechten Straßenzustands notwendige Baumaßnahme musste unter halbseitiger Sperrung durchgeführt werden, die jetzt wieder aufgehoben wird. In diese Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und des Fahrkomforts investiert das Land rund 175.000 Euro. Gleichzeitig führte die Stadt Kanalarbeiten durch in einer Kostenhöhe von rund 45.000 Euro. Das Regierungspräsidium bedankt sich bei den betroffenen Anwohnern und Verkehrsteilnehmer für ihr Verständnis.

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